Donnerstag, Dezember 31, 2009

Klingt vielleicht komisch, ist aber so!?!

Sind die Tage "zwischen den Tagen" - also den Weihnachtsfeiertagen und Silvester - nicht in gewisser Weise Berliner-Tage? Nicht, weil man sich an diesen Tagen auf seine Hauptstadt besinnt, sondern weil man ständig Berliner isst. Berliner im Sinne von "Berliner Pfannkuchen". Meine Theorie dazu kennen zwar schon alle, aber ist das nicht gerade eine super Gelegenheit, um sie nochmal schnell auszuführen? Ja? Sehe ich auch so. =]
Also: In Berlin heißen Berliner nicht Berliner, sondern Pfannkuchen. In den meisten anderen Regionen Deutschlands (das ist ne These!) heißen sie Berliner. Da möchte Mandy meinen, dass man in Berlin aus Bequemlichkeit das Berliner vor den Pfannkuchen weglässt, schließlich ist man in Berlin und folglich können es nur Berliner Pfannkuchen sein. In den anderen Regionen, spart man sich aus Sprachfaulheit das Pfannkuchen hinter den Berlinern. Und - zack - haben wir die - allem Anschein nach - beiden unterschiedlichen Begriffe Berlner und Pfannkuchen, obwohl es sich eigentlich nur um ein und denselben Begriff: Berliner Pfannkuchen, handelt!

So, guten Appetit!
Und einen guten Rutsch!

4 Kommentare:

Charlene hat gesagt…

Wikipedia gibt dazu folgende Auskunft:
Eine einheitliche deutsche Bezeichnung dieses Gebäcks existiert nicht. Es gibt eine reiche Anzahl von regional verbreiteten Synonymen[1]. Zudem existieren unabhängig vom Berliner Pfannkuchen im deutschsprachigen Raum eine Vielzahl von meist nur regional verbreiteten, in Fett gebackenen Gebäcksorten, die unter Krapfen zusammengefasst sind.

* In Berlin selbst und großen Teilen Ostdeutschlands von Vorpommern bis nach Thüringen und Sachsen spricht man von „Pfannkuchen“.
* In großen Teilen Norddeutschlands, von Mecklenburg über Schleswig-Holstein und Niedersachsen bis nach Westfalen und dem Rheinland sowie in Teilen der Pfalz, in Teilen Baden-Württembergs (vor allem im Westen), im Saarland und in der Deutschschweiz werden sie „Berliner“ genannt.
* In Aachen nennt man dieses Gebäck „Puffel“.
* Auf das Ruhrgebiet und Umgebung beschränkt ist der Begriff „Berliner Ballen“.
* In den südlicheren Teilen Deutschlands, insbesondere Bayern, in Teilen Baden-Württembergs (vor allem im Osten) und in Österreich spricht man von „Krapfen“.
* In Franken, in Teilen Thüringens und im Alpenraum Österreichs, Deutschlands und in Südtirol – wo „Krapfen“ den Bauernkrapfen bezeichnet – spricht man von „Faschingskrapfen“.
* In Hessen, Rheinhessen, Westthüringen und Schlesien kennt man sie als „Kreppel“ bzw. „Kräppel“.
* In Südwestdeutschland findet man – insbesondere zur Fastnachtszeit – auch die Bezeichnung „Fasnachtsküchle“ oder regionale Varianten dieses Begriffs.

Liebe Grüße aus Berlin :-)

Charlene hat gesagt…

Eure Post ist gerade angekommen. D-A-N-K-E!!!!!!

CU

Anonym hat gesagt…

hihi interessante theorie

Anonym hat gesagt…

Super Mandy.Ich habe zwar noch nie drüber nach gedacht...aber als ich Silvester in Berlin war und alle vom "Pfannkuchen essen" redeten,brauchte ich ne Weile,bis mir wieder einfiel,was gemeint war!