Mittwoch, November 23, 2005

Berlin

(oder Bär-lin)

Eines der erste Dinge, die mir heute morgen zu Ohren kamen war die Nachricht, dass Berlin zur "schlecht gekleidetste Hauptstadt" ernannt worden.

Das ist ein Schlag unter die Gürtellinie, nicht wahr?
Zunächst war ich total geschockt.
Aber dann, als mein Gehirn langsamanfing zu arbeiten - ich war ja grade erst aus dem Bett geschlurft - fielen mir "Wedding", "Marzahn", "Moabit" und andere Bezeichnungen für Stadtteile ein. Vor meinem inneren Auge erschien das Bild eines Mannes in Jogginghose und Unterhemd (Ripp!). *seufz* Gut hab ich mir gedacht, nicht alle berliner wissen, dass Tom Ford ein Designer ist.
Auch Gucci, Dior, Versace,... sind vielleicht - oder der Kleidung nach ganz sicher - nicht allen Berlinern ein Begriff.

Ich möchte an dieser Stelle allerdings erwähnen, dass ich mich bereit erkläre gegen diesen schändlichen Ruf Berlins zu arbeiten!
Deshalb werde ich einer Einladung zum Fashion-Cocktail ins Kadewe zur Eröffnung des Laurèl Shops am kommenden Samstag auch nachkommen!
(Wenn das mit meiner Zusage noch klappt!)


Gut, noch ein paar pikante Details zu meinem heutigen Studentendasein:

Das Motivationstheorien Seminar war heute (mal wieder) grausam!
Und grausam langweilig! ={
Genau vor Jenny saß eine stinkende Frau!
(Jenny meinte es wäre "nur" Schweiß, aber ich komme vom Lande und bin mir fast sicher auch einen leichten Gülle Gestank wahrgenommen zu haben!)
Das war echt eklig!
Wenn mir mehr finanzielle Mittel zur Verfügung stehen würden, wäre ich durchaus bereit dieser Frau zu Weihnachten Deo und Haarshampoo zu schenken!!!
Nur zwei Zitate, um Jennys Leid (wie gesagt, diese "Frau" saß genau vor ihr) etwas deutlciher zu machen:
1) "Wenn es sich nicht bewegen würde!"
2) "Verdammt, dass ging voll auf Lunge!"
Richtig schlimm wurde es noch einmal - auch für mich, als diese "Frau" sich ihre Jacke angezogen hat - schwungvoll!!! =[


Ein Beweis für mien grausame Langeweile in dem besagten Seminar - meine Mitschrift!


In dem Planungsseminar für Deutschunterricht haben wir Haikus geschrieben.
Das Haiku ist ein Dreizeiler mit insgesamt 17 Silben (5-7-5). Diese japanische Lyrik hat jahreszeiten oder Naturempfindungen zum Inhalt.
Mein Haiku (ausgehend von einem Brainstorming zum thema "November" entstanden) musste vor dem gesamten Kurs vorgestellt werden, darum kann ich es jetzt auch hier präsentieren:

Draußen: grauer Sturm.
Novemberdepressionen,
trotz Zweisamkeit - Herbst!

Die Dozentin hat darauf hingewiesen, dass in einer Schulklasse durchaus auch obszöne Haikus auftreten können, daraufhin hab ich mir (damit ihr euch darunter was vorstellen könnt ; ) auch ein solches ausgedacht:

Ganz nackte Bäume.
Eingemummelte Frauen.
Orgasmus im Sturm.

Ja, ihr seht, ich bin literarisch ganz groß. ;-)

Ansonsten habe ich heute ein abschließendes Brainstorming zu Weihnachtsgeschenken und ein erstes Brainstorming zu Ninas (Hallo Nina!) Carepaket gemacht.
Ergebnisse: ganz OK.

Dann kamen heute natürlich die Gilmore Girls in unser Wohnzimmer!!!
*freu*

So, ich denke das war das Wesentliche!
Alles weitere reiche ich nach!

Bleibt gesund!

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